Cold Facts:

Lage/Böden:
Rebsorte: Sivi Pinot (Grauburgunder)
Mazeration: ja, ca. 4 Tage
Hefen: wilde
Gärung: ohne Temperaturkontrolle
Ausbau: in 500 Liter-Akazienfässern
Schönung: nein
SO₂ total: 28mg
Gefiltert: nein

Dichtung: Bienenwachs und welke Rosen, Papaya und ein wenig Kiwi, eigenwillig aber balanciert und einladend, äußerst einladend, weicher als der Rest Klinecschen Weine, cremig aber eben doch auch lebendig, vollmundig aber in einem extrem positiven Sinne (dabei eben nie ausladend), frisch und mineralisch wie kaum ein anderer seiner Weine, sehr lang, sehr langlebig und sehr gut

 

Wahrheit: in der Steiermark wird ganz gerne Grauburgunder ausgerissen und Sauvignon angepflanzt, im slowenischen Collio ist es genau umgekehrt. Klinec riss seinen Sauvignon aus, weil er meinte, dass er ohnehin keine Tradition in Slowenien hat, ob er stattdessen, die Grauburgunderstöcke für den Gardelin gesetzt hat, weiß ich nicht genau. Fakt ist, Klinec hat Grauburgunder und jeder Schluck den man davon macht, rechtfertigt die Sorte. Die Gärung setzt wie immer bei Klinec spontan ein, interveniert wird nur dann, wenn der Wein von den Akazienfässern in Stahltanks gepumpt wird, gefiltert und geschönt wird gar nicht, geschwefelt wird spät und mit minimalen (ca. 25 mg) Mengen.