Karl Schnabel: Sausal 2014
Cristiano Guttarolo, Lamie delle Vigne 2012
Michael Wenzel: Pinot Noir Kleiner Wald 2012
Gsellmann: Blaufränkisch Spiegel 2011
Rosi Schuster: St. Laurent 2013
Rosi Schuster: Reserve 2012
Rosi Schuster: Rusterberger Blaufränkisch 2011
Rosi Schuster: Zagersdorf Sankt Laurent 2011
Niki Moser: Zweigelt Minimal 2010
Francesco Guccione: Perricone 2012
Francesco Guccione: Nerello Mascalese 2012
Franz Strohmeier, TLZ Schwarz 2007
Carlo Colombera, Bramaterra 2010
Sepp Muster, Zweigelt Graf 2008
Sepp Muster, Zweigelt vom Opok 2009
Vigne dei Boschi, Poggio Tura 2008
Il Pratello, Il Mantignano Vecchie Vigne 2009
Fontesecca, Elso 2012
Al Podere di Rosa, Vino Rosso Il Chiesino 2012
Colombaia, Colombaia 2009
I Mandorli, Vigna alla Sughera 2010
Collecapretta, Buscaia 2011
Pantun, Primitivo Pantun 2011
I Botri di Ghiaccioforte, Vigna i Botri 2007
Monteforche, Cabernet Franc 2011
Foradori, Morei Teroldego 2010
Foradori, Sgarzon Teroldego 2010
Birgit Braunstein, Chardonnay Amphore 2010
Birgit Braunstein, Blaufränkisch Amphore 2010
Judith Beck, St. Laurent Schafleiten 2011
Judith Beck, Pinot Noir 2011
Cinque Campi, Le Marcone 2010 (schwefelfrei)
WEINGUT KARL SCHNABEL, Pinot Noir Hochegg 2012 (schwefelfrei)
WEINGUT KARL SCHNABEL, Urgestein 2012 (schwefelfrei)
WEINGUT KARL SCHNABEL, Blaufränkisch Hochegg 2010 (schwefelfrei)
WEINGUT KARL SCHNABEL, Zweigelt Kreuzegg 2011 (schewfelfrei)
Le Chiuse, Brunello di Montalcino 2008
Le Chiuse, Rosso di Montalcino 2010
Le Chiuse, Brunello di Montalcino Riserva 2007
I Mandorli, Vigna alla Sughera 2009
I Mandorli, Vigna al Mare 2009
Tenuta Grillo, Pecoranera 2003
Tenuta Grillo, Pratoasciutto 2006
Tenuta Grillo, Igiea 2004
Alberto Anguissola: Casé 2010
Alberto Anguissola: Casé Riva di Ciliegio 2009
Portinari Tai, Rosso 2010
Daniele Piccinin, Pinot Nero 2011
Rinaldi, Barolo Cannubi 2007
Rinaldi, Barolo Brunate 2007
Birgit Braunstein, Leithaberg Rot 2009
Birgit Braunstein, Blaufränkisch Felsenstein 2009
Birgit Braunstein, Blaufränkisch Wedding 2009
Klinec, Quela 2006
Rocca d’ Api, Le Moire Etna Rosso 2009

Franz Strohmeier: TLZ – SCHWARZ

Cold Facts

Rebsorte: Blauer Wildbacher
Mazeration: ja
Hefen: wilde
Gärung: ohne Temperaturkontrolle
Ausbau: in kleinen Holzfässern
Schönung: nein
SO₂ total: kein zugesetztes SO₂
Gefiltert: nein

Dichtung: Dunkel wie die Nacht. Oder vielleicht doch dunkel wie Lakritze. Dunkel wie Teer? Wie schwarzer Tee? Dunkel wie Holzkohle? Brombeeren? Pflaumen? Dunkel jedenfalls ist der TLZ SCHWARZ und zwar aus allen möglichen Perspektiven. Im Auge, in der Nase und selbst noch am Gaumensegel. Säure hat Blauer Wildbacher bekanntlich selten zu wenig, wobei sie hier bestens in den Körper integriert ist. Am Gerbstoff kann man ebenfalls ein wenig kauen, doch auch hier puffern Körper und dunkle Frucht. Tief und lang. Potenzial für drei Jahrzehnte +.

Wahrheit: Blauer Wildbacher ist die Basis für den Schilcher und somit hektarmäßig die Nummer eins unter Franz Strohmeiers Rebsorten. Doch Franz wäre nicht Strohmeier, würde er nicht auch hier das ganze Potenzial einer Rebsorte ausloten, die bisweilen schon wirklich schwierig sein kann. Das weiß natürlich auch der Winzer und deshalb gibt es den „Schwarz“ aus der Trauben.Liebe.Zeit – Serie auch nur in Jahren mit extrem langen Vegetationszeiten und entsprechend hoher Reife. Soviel zur Traube. Über die Liebe weiß ich nichts, über die Zeit schon. Knapp fünf Jahre bleibt der „Schwarz“ in kleinen Holzfässern und die braucht er vermutlich auch. Wie auch bei allen anderen Weinen der TLZ-Serie verläuft die Vinifikation quasi interventionsfrei. Keine Schönung, keine Filter, kein Schwefel.