Cold Facts:

Lage/Böden: Hochegg, Kreuzegg/Schiefer
Rebsorte: Blaufränkisch, Zweigelt, Pinot Noir
Mazeration: ja
Hefen: wilde
Gärung: ohne Temperaturkontrolle
Ausbau: in burgundischen Piece (227 l)
Schönung: nein
SO₂ total: kein zugesetztes SO₂
Gefiltert: nein

Dichtung: einer dieser Weine, die schon in der Nase mineralisch wirken (ist das möglich? zumindest in meiner Nase), filigrane rote Frucht begleitet, danach wird es lebendig, druckvoll, frisch und das eine ganze Weile lang. Die Mineralität ist jetzt wirklich da, Pfeffer legt sich dazu und die rote Frucht tut ein übriges.

 

Wahrheit: Pinot, Zweigelt und Blaufränkisch – die Sausaler Antwort darauf, dass man in der Steiermark keine ordentlichen Rotweine hinkriegt. Ich würde das jeden Tag trinken, gerne und quasi zu jeder Uhrzeit, da der rote Urgestein 1. leicht und frisch, 2. glasklar und filigran 3. bekömmlich und 4. fast zu jedem Essen passt. Ergo: Butterbrot zum Frühstück? Ein Glas von Karls Urgestein dazu. Fisch zu Mittag? Ein Glas von Karls Urgestein dazu. Pasta am Abend… Karl selbst trinkt seinen Urgestein ganz gerne in Arbeitspausen, da er fast so frisch wie Wasser und recht belebend wirkt. Wie sämtlichen anderen Weinen geschieht auch dem roten Urgestein im Keller nichts und wie alle anderen landet er für ein paar Monate in burgundischen piece.