Cold Facts:
Lage/Böden: Rusterberge/Kalk, Ton, Sand
Rebsorte: Blaufränkisch
Mazeration: ja
Hefen: wilde
Gärung: ohne Temperaturkontrolle
Ausbau: in gebrauchtem Holz
Schönung: nein
SO₂ total: < 50 mg/l
Gefiltert: nein
Dichtung: Dem Jahrgang geschuldet eine etwas wärmere, samtigere Stilistik, die aromatisch zusätzlich durch Zimt- und Weihnachtsgewürzaromen unterstrichen wird. Die Beeren sind ziemlich dunkel, der Pfeffer auch. Druckvoll, saftig und elegant ist das alles trotzdem und neben der Dichte der Textur ist es vor allem eine immense Spannung und Energie die den Wein auszeichnet. Elegant, lang & langlebig.

 

Wahrheit: Die Rusterberge sind die Basis für eine Handvoll exzellenter Weine (Michael Wenzel, Ernst Triebaumer). In ihrem Regulierungs- und Vermessungswahn ist das Bundesamt für Weinbau nun drauf und dran die Bezeichnung zu eliminieren – davon ein andermal. Fakt ist die Rusterberge ziehen sich von Sankt Margarethen hinauf in Richtung Neusiedlersee und schaffen ein – abhängig von den Expositionen – tendenziell recht frisches Klima. Sandige Lehmböden auf Kalk bieten das geologische Fundament. Das bedingt selbst bei voller Reife eine gewisse Frische im Wein.  Ausgebaut wird  in größtenteils in gebrauchten Fässern.