Cold Facts:

Lage/Böden:
Rebsorte: Malvasia
Mazeration: ja, kurz
Hefen: wilde
Gärung: ohne Temperaturkontrolle
Ausbau: im Stahltank
Schönung: nein
SO₂ total: kein zugesetztes SO
Gefiltert: nein

Dichtung: Blüten und zwar nicht zu wenig aber glücklicherweise auch Salz und auch davon nicht zu knapp. Als dritte Komponente gesellen sich noch Kräuter dazu und insgesamt ist das alles andere als eine schlechte Basis. Am Gaumen wird es konzentriert, saftig und lebendig, Säure und Körper sind bestens ausbalanciert, elegant und lang

 

 

Wahrheit: Blütennoten dominieren, das verwundert nicht wirklich hat man es doch mit Malvasia zu tun und das gleich zweifach – Malvasia bianco und Malvasia di Candia Aromatica, einer der spannendsten Malvasiaarten mit dicken Schalen und trotzdem delikaten Aromen. Der Wein wird in in klassischen Nichtinterventionsmanier vinifiziert, d.h. die eigenen Hefen leiten die Gärung ein, die Temperaturkontrolle wird deaktiviert, mögliche Filter werden in die Ecke gestellt und der Sack mit dem Schwefel maximal zugeschnürt. Die Trauben selbst stammen von Weingärten, die sich auf knapp 500 Meter befinden und von der kühlen Luft durchaus profitieren. Die Erträge sind minimal und so wundert es nicht, dass es von dem Buscaia lediglich ein paar hundert Flaschen gibt.