Grauburgunder alias Ruländer alias Pinot Grigio/Gris & Sivi Pinot ist in allen Sprachen eine tolle Sorte, sofern man Lust hat sie reif und spät zu lesen. Dass man ihn in Österreich vorzugsweise ausreißt, mag damit zu tun haben, dass man das eben lange Zeit nicht getan hat und dadurch das Konsumenteninteresse sich langsam Richtung 0 verschoben hat. In den wenigen verbliebenen Grauburgunderenklaven (Heinrich, Tauss, Wenzel und Andert) keltert man dafür umso großartigere Weine und hat dabei auch sukzessive seine Empfänglichkeit für ausgedehnte Maischestandzeiten entdeckt, die zusätzliche Tiefe bringen und das notorische Säureproblem der Sorte mit Gerbstoff kompensieren.

Bei Michael Andert sind es fünf Tage, die der Wein auf der Maische verbringt (er hat einen zweiten Weißwein, dem er 41 Tage gönnt) und da die Temperaturen nicht kontrolliert werden und folglich doch relativ warm sind, wird der größte Teil der Farbstoffe, Phenole, Aromen, Säuren und Extrakte und was sonst noch in der Traubenhaut sitzt, extrahiert. Danach geht es für ein gutes Jahr ins gebrauchte Holzfass und abgesehen von einer minimalen Schwefelung vor der Flaschenfüllung passiert nichts weiter.

Dichtung: Einer der ganz großen maischevergorenen Weine aus weißen Trauben. Druckvoll, dicht, saftig, individuell, lebendig, dynamisch, konzentriert, kompakt und bekömmlich. Kraftvoll und tief. Kräuter, Erde und reife gelbe Frucht. Herbstassoziationen. Ein Wein, den man mit Worten kaum gerecht wird und keine darüber verlieren müsste, außer dass er sich in jedem Keller gut machen würde. Dort kann man ihn auch vergessen. Das hätte vermutlich den Vorteil, dass die Textur ihn noch ein Tick cremiger werden lässt, allerdings aber auch den Nachteil, dass der Gerbstoffkick draufgehen würde, der ihn so zielsicher in Richtung Gaumen befördert. Es liegt also die Empfehlung nahe, sich möglichst einen Karton einzubunkern und den sukzessive plattzumachen.

 

Gut Oggau

Lage/Böden: Kalk
Rebsorte: Grüner Veltliner
Mazeration: ja
Hefen: wilde
Gärung: ohne Temperaturkontrolle
Ausbau: in 500 Liter Holzfässern
Schönung: nein
SO₂ total: nein
Gefiltert: nein

Dichtung: Stoffig, engmaschig und konzentriert. Timotheus hat Tiefe, ist samtig und weich und doch fokussiert und geradlinig. Aromatisch dominieren saftige Steinobstnoten, denen zwar nicht zuviel Säure, dafür ausreichend Gerbstoff zur Seite steht, der sie bis zum Gaumen und darüber hinaus begleitet. Hinzu kommen salzige Noten, exotische Gewürze, Kamille und metaphysische Komponenten wie sie große Weine eben in sich tragen und die man nur schwer in Worte fassen kann. Manche bezeichnen das als Mineralität, andere attestieren Komplexität, Energie oder Charakter – Timotheus vereint alle vier Begrifflichkeiten.

Wahrheit: Timotheus ist der Bruder von Joschuari (Blaufränkisch: komplex und charismatisch, mit Ecken und Kanten) und Emmeram (einem exotischen und erstaunlich eleganten Traminer) und seineszeichen ein Paradebeispiel dafür wie großartig Veltliner vom Leithagebirge und seinen Ausläufern schmecken kann. Die Bewirtschaftung im – von Kalk geprägten – Weingarten ist biodynamisch, die Erträge der 40 Jahre alten Stöcken liegen generell unter 2000 Kilo, die Arbeit im Keller ist antiautoritär und begleitend. Bevor die Gärung spontan startet, wird erstmal der Most einer dezenten Oxidation ausgesetzt (die einer potenziellen späteren Oxidation des Weins positiv entgegenwirkt). Danach sorgt eine gewisse Maischestandzeit (je nach Jahr unterschiedlich lang) für die nötige Struktur ehe der Wein für ein knappes Jahr ins 500-Liter Fass wandert. Dort liegt in aller Ruhe auf der Hefe, die mitverantwortlich für die cremige Textur des Veliners ist. Es wird weder geschönt, gefiltert noch geschwefelt.

Bezug (Auswahl)

Österreich: weinskandal
Deutschland: Wein am Limit
Schweiz: Baur au Lac

Getrunken im September 2015. Hat also ein bisschen gedauert, die Eindrücke in den Computer zu klopfen. Aber zum einen gibt es davon in regulärem Fachhandel ohnehin nichts zu kaufen (keine Ahnung, wo man Jörgs Weine überhaupt kaufen kann) und zweitens definiert sich Zeit bei Jörg & seinen Weinen überhaupt anders.

Jörg ist ein Apologet der Langsamkeit. Die dabei gewonnene Zeit nutzt er bisweilen, um in Stein gemeißelte önologische Wahrheiten zu hinterfragen und wenn nötig zu demontieren. Das passiert auch nicht zwingend von einem Tag auf den anderen und manchmal lässt er auch 15 Jahre vergehen, um festgefahrene Dogmen nicht nur zu unterminieren sondern gleich wegzusprengen.

So geschehen eben in besagtem September. Eingeschenkt wurde eine reichlich goldene Flüssigkeit, was prinzipiell schon mal ganz spannend ist, richtig interessant wurde es allerdings als wir (drei Winzer, ein Händler & ich) die Nase reinhängten und so gewichtige Dinge wie lebendig, jung, sauber… ja schon, sauber, lebendig, saftig, frisch… hefig, Kräuter, offen… immer offener… kühl… schöne Spannung, macht ordentlich Dampf… krieg ich noch was, und was ist das… uswusw… von uns gaben. Jörg meinte kryptisch, dass es ein Wein wäre, den es eigentlich nicht geben dürfte, was unsere Aufgabe, draufzukommen, was wir da im Glas hatten, nicht zwingend erleichterte. Er lüftete letztlich selbst das Geheimnis und erklärte, dass wir es mit einem ungeschwefelten Weißburgunder aus dem Jahr 2000 zu tun hätten, der die Zeichen der Zeit so unbeschadet weggesteckt hatte wie Muhammed Ali die Schläge von George Foreman im Rumble in the Jungle (hier für alle, die mal wieder Lust darauf haben) So viel zu der Behauptung, dass ungeschwefelter Wein nicht reifen kann.

Da Experimente dann am spannendsten sind, wenn man sie vergleichen kann, öffnete er auch eine geschwefelte Version aus dem gleichen Jahr, die weniger animierend und auch nicht so offen und lebendig wirkte.

Neben einer ganzen Menge außergewöhnlicher Rotweine (davon eventuell ein andermal) gab es auch noch einen jungen Weißburgunder aus dem Jahr 2007, der sicher zu den besten Weißweinen zählt, die ich in diesem Jahr getrunken haben. Die Textur war cremig, samtig, geschmeidig und konzentriert, sodass man versucht war, den Wein einfach im Mund zu behalten, was irgendwann allerdings mühsam wurde – vor allem dann, wenn man versuchte sich darüber zu unterhalten. Andererseits vermittelte die darin eingebettete Säure auch einen ein eminenter Trinkfluss und verlangte nach mehr. Die Aromen waren nicht so wichtig und basierte vor allem auf Nüssen, reifen gelben Früchten, Honig und Kräutern. Ein toller Wein, der sicher auch gereift ein Ereignis darstellen wird.

Georg Schmelzer: Rösler Zauber des Verzichts 2012

Wahrheit: Rösler ist keine Sorte, die sich über zu viel Rampenlicht beklagen kann. Das hat seine Gründe. Auch wenn die interspezifische Kreuzung seit ihrem Entstehen im Klosterneuburger-Weinlabor (Zweigelt x Klosterneuburg 1189-9-77 (Seyve-Villard 18-402 x Blaufränkisch) offensiv propagiert wurde, gab es wenige Winzer, die sie aussetzten und noch weniger die versuchten, daraus einen ordentlichen Wein zu keltern. Georg Schmelzers Version ist definitiv und mit gehörigem Abstand die beste, die ich kenne.

Das liegt ganz wesentlich in der Tatsache begründet, dass er den Ertrag stark begrenzt und zudem nur gesundes Traubenmaterial liest. Klingt banal, ist aber so. Danach wird spontan vergoren (da dürfte er wohl auch der einzige sein) und danach geht es ins Holzfass und zwar für zwei Jahre. In dieser Zeit passiert nichts, der Wein ruht auf der Feinhefe und findet sukzessive sein Gleichgewicht. Vom Fass geht es naturgemäß weiter in die Flasche, wobei er weder schönt, filtert oder schwefelt. Folgt man dieser Rezeptur einigermaßen bekommt man zwar keine Prüfnummer (kann man auf diese Art einen sortenuntypischen Rösler produzieren) aber dafür einen exzellenten Wein, der mit den Jahren sicher nicht schlechter wird.

Dichtung: offen, animierend und eigentlich ein Gegenentwurf zu dem, was man sonst mit Rösler verbindet (nicht besonders viel, zugegebenermaßen). Nicht dass es hier an dunkler Impressionen fehlen würde – die Aromen sind schwarz (Erde, Pfeffer und dunkle Beeren) und die Farbe macht jeder Winternacht Konkurrenz. Doch fehlt dieser harte und erschlagende Ton, diese Mischung aus zuviel Gerbstoff und Alkohol. Vielmehr hat man es mit einer Version zu tun, die zwar dicht und konzentiert aber eben auch druckvoll und einladend wirkt. Und zudem dynamisch & fokussiert ist und Trinkfluss hat.

Hypothesen mögen erlaubt sein und meine ist die, dass der Verzicht auf Schwefel hier entscheidend zur Trinkbarkeit und Bekömmlichkeit des Weins beiträgt. Schwefel tendiert dazu einen Wein zusätzlich einzuschnüren, während der völlige Verzicht darauf (Voraussetzung sind naturgemäß völlig gesunde Trauben) Weine öffnet oder, wenn man so will, entfesselt.

Welschriesling: Wenn schon ein frischer und im modernen Sinne klassischer Welschriesling, dann so einer (es gibt ja auch diejenigen, die versuchen, dem Wesen des Welschrieslings durch Maischegärung, langen Hefekontakt und Holzausbau auf die Spur zu kommen und das ganze Potenzial der Sorte aufzudecken – Judith Beck gehört dazu, genauso wie ein Mikroprojekt von Stefan Wellanschitz und Marinko Barisic (sehr empfehlenswert). HP Harrer hat andere Intentionen). Lebendig & leicht allerdings ohne Restzuckerkonzessionen an den Terrassenweintrinker. Ein Welschriesling mit der dezidierten Idee ein Sommerwein zu sein, doch einer, der animierend und geradlinig in Richtung Gaumen aufbricht und dort seine ganze Substanz und Vitalität preisgibt. Trocken, offen, saftig und präzis – wer danach sucht, findet vor allem Kräuter- und Apfelaromen. Spotan vergoren, Hefekontakt bis zur Füllung. Gemeinsam mit dem Rosè, der durch einen Filter läuft.

HP in der Langen Ohn

HP in der Langen Ohn

Roseefeld: Der Versuch, das eigene Idealbild eines Rosé in die Flasche zu bekommen, folglich: KEIN SAFTABZUG & KEIN RESTZUCKER, dafür spontane Vergärung früh gelesener und kurz mazerierter Pinot-Trauben. Feinheit & Filigranität geben die Richtung vor, florale Komponenten begleiten, die Struktur ist druckvoll, die Textur lebendig, der Abgang trocken und erfrischend. Mit Zeit und Luft finden sich zunehmend rote Beeren.

Riesling Seefeld: Wer noch einmal behauptet, dass gewisse Reben in gewissen Regionen nicht funktionieren, sollte erst probieren und dann urteilen. Pinot Noir in der Toskana. Concorì, Macea und Civettaja treten gleich im Trio den Beweis an. Steirischer Blaufränkisch. Karl Schnabel und Roland Tauss keltern die mitunter besten Beispiele der nördlichen Hemisphäre. Riesling im Burgenland … 40 Jahre alte Stöcke auf wenig Humus und viel Schotter am Seefeld liefern die Basis, gesunde Trauben, wilde Hefen und mehr Holz als Stahl den Rest. Kühle Kräuternoten geben sensorisch den Takt vor, doch ist es vor allem die Textur, die den Wein lenkt: stoffig, kompakt und mit ordentlich Gripp ebnet sie den Weg in Richtung Gaumen und Zukunft – denn Zeit und Geduld tun, wie so oft beim Riesling, gut, um den ganzen Facetten der Sorte auf die Spur zu kommen.

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OLD BUT GOLD

Riesling maischevergoren: Wenn schon, denn schon. Die maischevergorene Rieslingvariante ist 5-6 Wochen mit den Schalen in Kontakt und lotet aus, was in den Trauben steckt. Das Rebmaterial stammt wie schon beim klassischen Riesling vom Seefeld, ausgebaut wird es im Holz, geschwefelt wird gar nicht. Luft tut gut und hat der Riesling erstmal ausreichend davon, entwickeln sich Kräutertee und Orangenaromen, danach packt der Gerbstoff im Verbund mit der Säure zu. Bereichert jede Grillerei und passt perfekt zu fernöstlicher, arabischer und indischer Küche.

Chardonnay Weiße Lagen: 12 Stunden lang liegt der Chardonnaymost auf seiner Maische, ehe das, was nicht von selbst abgeflossen ist, händisch abgepresst wird. Danach verschwindet alles für ein Jahr und mehr ins gebrauchte Holzfass. Dort liegt der Wein auf der Feinhefe und entwickelt sukzessive eine Textur, die kompakt, straff und engmaschig wenig Platz für unnötiges Fett bietet. Aromatisch machen sich unaufdringlich und dezent rote Früchte, ein paar Nüsse und steinige Noten bemerkbar. Geschwefelt wird spät, gefiltert wird gar nicht, man hat es also mit einer jener Versionen, die Sorte und Terroir gerecht werden. 

Traminer Ried Froschau: GROSSER WEIN, der einmal mehr verdeutlicht, warum man beim Traminer zwingenden Maischekontakt in die Weingesetzgebung aufnehmen sollte. Ausgangspunkt für HPs Traminermonument ist die Riede Froschau, eine unspektakuläre Mulde, in der seit 90 Jahren Rebstöcke wurzeln – ich kenne in Österreich keine älteren Reben. Sie sorgen für ein Ausgangsmaterial, das kleinbeerig und konzentriert auf der Maische vergoren wird. Daraufhin wandert der Traminer ins gebrauchte Holzfass und wird ohne weitere Eingriffe (UNGESCHÖNT, UNGEFILTERT & UNGESCHWEFELT) vergoren und ein Jahr später gefüllt.

Im Keller

Im Keller

Rosen & Veilchen führen eine Brigade an Aromen an, die sich von reifen Pfirsichen bis zu getrockneten Orangenschalen zieht. Die Aromenvielfalt wird durch mächtigen Gerbstoff gepuffert, der Körper ist stoffig, die Textur saftig, das Potenzial groß.

Pinot Noir vom Kalk: Eine jene burgenländischen Pinot-Versionen, die man ganz leicht ins Burgund stecken könnte. Verantwortlich dafür sind die Kalkböden der Langen Ohn, einem Ausläufer des Leithagebirges. Die Rebstöcke sind alt und haben kleine und lockere Beeren. Vergoren wird wie immer spontan, ausgebaut wird in kleinen, gebrauchten Fässern und alles in allem ist das kühl, strukturiert, subtil und filigran und hat Charakter & Säure und ein Rückgrat, das ihn ruhig in die Zukunft schauen lässt.

Zweigelt Ried Seefeld: Gut 30 Jahre haben die Zweigeltstöcke im Seefeld auf dem Buckel und je älter sie werden desto spannender werden auch die Weine davon. Die Menge reguliert sich quasi von selbst, die Beeren sind konzentriert und auch die natürlichen Voraussetzungen spiegeln sich immer besser im Wein. Um die ganze Substanz aus den Trauben zu holen, liegen sie fünf Wochen auf der Maische und danach in gebrauchten Fässern. Die anfänglichen Kirschnoten weichen schnell dunklen Fruchtaromen, Pfeffer steuert seinen Teil bei, der Gerbstoff packt zu und lenkt den Wein fokussiert in Richtung Gaumen.

Blaufränkisch vom Kalk: Nomen est Omen. Nach ein paar Zentimetern Humus schimmert es weiß und je weiter man in die Tiefe vorstößt desto reiner wird es. Purer Kalk gibt also die Struktur vor, daneben prägt das kühle Mikroklima des oberen Teils der Langen Ohn. Addiert ergeben diese Faktoren eine geradlinige, fokussierte und gebündelte Textur, in die sich steinige und würzige Aromen mischen und eine fruchtige Saftigkeit, die den Wein ein gutes Stück über den Gaumen begleitet. Ausgebaut wird in gebrauchten Holzfässern, wobei HP den Weinen stets die Zeit gibt, die sie brauchen. Die Zeit im Fass läuft ohne jegliche Eingriffe ab, der Hefekontakt schützt vor Oxidation und sorgt dafür für zusätzlich Textur und Aromen.

Blaufränkisch Lange Ohn: Blaufränkisch präzis und ungeschminkt. Die Lange Ohn liefert das Fundament, der Rest sind kleine und gesunde Beeren und ein bisschen Winzerhandschrift – biodynamische Bewirtschaftung, rechtzeitige Lese, spontane Gärung, nicht zu langer Maischekontakt, gebrauchte Holzfässer, Ausbau auf der Hefe, keine Eingriffe, minimale Schwefelung. Klingt total langweilig und unspektaklär – machen halt die wenigsten so. In Summe ergibt das würzige Aromen und ein wenig rote Frucht, die sich in eine dynamische und lebhafte Textur betten. Der Körper ist kompakt und nie ausladend, die Säure lebendig und das Tannin animierend. Auch das klingt verhältnismäßig unspektakulär. Fakt ist, dass der Blaufränkisch von der Langen Ohn definitiv zu Österreichs Top 10 Roten zählt. Warten macht selten Spaß, doch lohnt es sich manchmal.

Leskorner: Der Name zollt den Leuten Tribut, die einst nach der Lese durch die Weingärten zogen, die letzten Trauben von den Reben pickten und daraus ihren Haustrunk herstellten. Die Leute sind verschwunden, die Idee ist geblieben. Und daraus wird ein Wein gekeltert, der in dieser Form ziemlich einzigartig sein dürfte. Extrem reifer Riesling wird eingestampft, der abfließende Most spontan vergoren und zwar möglichst so lange bis er trocken ist. Das Resultat ist eine burgenländische Variante des Manzanillo, salzig & mandelig, aber eben auch geprägt von Marillenaromen und getragen von einer intensiven Säure und nicht zu knapp Alkohol. Macht sich bestens als Aperitif und ist ein Kracher zu Innereien aller Art.


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