Cold Facts:

Lage/Böden: Schiefer
Rebsorte: Morillon
Mazeration: ja
Hefen: wilde
Gärung: ohne Temperaturkontrolle
Ausbau: in burgundischen Piece (227 l)
Schönung: nein
SO₂ total: kein zugesetztes SO
Gefiltert: nein

Dichtung: orange, steinig, Kräuter, saftige Pfirsichnoten, gelbfruchtig jedenfalls auch am Gaumen, den leicht ätherischen Noten wird mit straffer Säure gekontert, geradlinig und nie auslandend, pfeift druckvoll in Ruichtung Gaumen und weiter, federleicht und doch mit Substanz

 

Wahrheit: Morillon on the skins and on the rocks sowieso, da sich  darin die Komponenten des Sausaler Terroir manifestieren, die da wären: 1. Schiefer (die leicht rauchigen Aromen, die ich mir einbilde, könnten daher rühren) und 2. kühle Winde und kühle Nächte, die dem Wein die nötige Straffheit und Frische mit auf den Weg in die Flasche geben. Im Keller wird der Morillon mitsamt den Schalen vergoren (allerdings ohne Untertauchen der Maische) und wandert danach in gebrauchte Holzfässer. Dort bleibt er für einige Monate auf der Hefe, gewinnt zusätzlich an Struktur und wird danach unfiltriert und schwefelfrei auf die Flasche gezogen.