Cold Facts:

Farbe: orange
Lage/Böden: südliche Lage; Ponka
Rebsorte: Rebula
Pflanzdatum:
Ertrag: 30hl/ha
Mazeration: ca. 40 Tage
Hefen: wilde
Ausbau: 18 Monate im Eichenfass und weitere 24 Monate in Edelstahltanks
Schönung: nein
SO₂ total: <1omg/l
Gefiltert: nein

Dichtung: ebenfalls orange, doch kommen dann neben klassisch balsamischen Noten und reifen gelben/orangen Fruchtnoten auch noch ein paar filigrane Blüten ins Spiel. Wenn man sich irgendwann vom Duft trennt, wird es am Gaumen saftig und strukturiert, die Säure ist präsent, das Tannin eher weich, die Zungenspitze ist salzig und in der Mundhöhle liegen ein paar rote Beeren. Wie alle weine Nandos, lang am Gaumen und mit einem langen Leben ausgestattet.

Wahrheit: Mit Rebula ist es so eine Sache. Die Sorte ist an und für sich im klassischen weißen Bereich schon eine Freude. Warum dann also orange? Weil es zuweilen noch besser wird. Allerdings zollt Andrei der Rebsorte Tribut und interpretiert sie doppelt, weiß – davon ein andermal – und eben orange. Letztere wird ein paar Tage mazeriert und geht dann ins gebrauchte Barrique. Die Vergärung startet – wie immer bei ihm – spontan, danach wird ein Jahr nichts getan – no filtering, no fining, no nothing. Zum Schluss gibt es dann minimal Schwefel, im Fall des 2008 waren 16mg/l.