Gut Oggau

Lage/Böden: Kalk
Rebsorte: Grüner Veltliner
Mazeration: ja
Hefen: wilde
Gärung: ohne Temperaturkontrolle
Ausbau: in 500 Liter Holzfässern
Schönung: nein
SO₂ total: nein
Gefiltert: nein

Dichtung: Stoffig, engmaschig und konzentriert. Timotheus hat Tiefe, ist samtig und weich und doch fokussiert und geradlinig. Aromatisch dominieren saftige Steinobstnoten, denen zwar nicht zuviel Säure, dafür ausreichend Gerbstoff zur Seite steht, der sie bis zum Gaumen und darüber hinaus begleitet. Hinzu kommen salzige Noten, exotische Gewürze, Kamille und metaphysische Komponenten wie sie große Weine eben in sich tragen und die man nur schwer in Worte fassen kann. Manche bezeichnen das als Mineralität, andere attestieren Komplexität, Energie oder Charakter – Timotheus vereint alle vier Begrifflichkeiten.

Wahrheit: Timotheus ist der Bruder von Joschuari (Blaufränkisch: komplex und charismatisch, mit Ecken und Kanten) und Emmeram (einem exotischen und erstaunlich eleganten Traminer) und seineszeichen ein Paradebeispiel dafür wie großartig Veltliner vom Leithagebirge und seinen Ausläufern schmecken kann. Die Bewirtschaftung im – von Kalk geprägten – Weingarten ist biodynamisch, die Erträge der 40 Jahre alten Stöcken liegen generell unter 2000 Kilo, die Arbeit im Keller ist antiautoritär und begleitend. Bevor die Gärung spontan startet, wird erstmal der Most einer dezenten Oxidation ausgesetzt (die einer potenziellen späteren Oxidation des Weins positiv entgegenwirkt). Danach sorgt eine gewisse Maischestandzeit (je nach Jahr unterschiedlich lang) für die nötige Struktur ehe der Wein für ein knappes Jahr ins 500-Liter Fass wandert. Dort liegt in aller Ruhe auf der Hefe, die mitverantwortlich für die cremige Textur des Veliners ist. Es wird weder geschönt, gefiltert noch geschwefelt.

Bezug (Auswahl)

Österreich: weinskandal
Deutschland: Wein am Limit
Schweiz: Baur au Lac

Karl Schnabel Sausal 2014

Dichtung: Rote Frucht, animierend und einladend – in der Nase. Das findet am Gaumen und davor seine Fortsetzung. Was allerdings wirklich beeindruckt sind Textur und Trinkfluss. Erstere ist samtig, zweiter ist enorm und zwar ohne dabei an Tiefe oder Substanz zu verlieren. Disziplin ist folglich gefragt. Denn während man eigentlich gleich den nächsten Schluck/das nächste Glas nehmen möchte, hallt der zuvor genommene Schluck noch nach – Pfeffer und noch mehr rote Frucht machen sich breit und verharren elegant und völlig unaufdringlich am Gaumen. Die Säure ist sanft und verleiht dem Wein doch ausreichend Spannung. Im Grunde stellt der Sausal den idealen Trinkwein dar, der ohne viel Alkohol kompromisslos den Hals hinunterrinnt und sich dabei doch Komplexität und Vielschichtigkeit bewahrt.

Wahrheit: Der Sausal ist der Einstiegswein in die Rotweinwelten von Karl Schnabel und beinhaltet dabei doch schon alles, was man auch in seinen Einzellagenweinen findet: Trinkfluss, Tiefe, Saftigkeit, Vitalität und eine einladende Offenheit, die alle seine Weine charakterisiert. Der Grund dafür liegt in der vollständigen Abwesenheit von Sulfiten bei gleichzeitig absolut gesundem Traubenmaterial. Sind schwefelfreie Weine perfekt vinifiziert, scheint genau dieses Charakteristikum einen elementaren Unterschied zu oft auch nur leicht geschwefelten Weinen darzustellen. Schwefel zwingt Wein in ein Korsett, aus dem er sich bisweilen nur sehr langsam befreit. Wenn überhaupt.

Der Sausal basiert auf Blaufränkisch und Pinot Noir vom Hochegg und Zweigelt aus der Lage Kreuzegg – das geologische Fundament ist stets Schiefer, das landwirtschaftlich-philosophische Konzept ist biodynamisch Recommended Reading. Im Keller basiert nichts, abgesehen davon, dass sämtliche Weine ein paar Monate in burgundischen Piece verbringen. Die fassen 227 Liter und sind Karls bevorzugtes Ausbaugebinde seit er Anfang der 2000er Jahre einige Zeit im Burgund verbrachte.

Den Sausal kann man entweder direkt in Karl Schnabels Online-Shop oder aber in Wien in der Weinhandlung Polifka kaufen.

Getrunken im September 2015. Hat also ein bisschen gedauert, die Eindrücke in den Computer zu klopfen. Aber zum einen gibt es davon in regulärem Fachhandel ohnehin nichts zu kaufen (keine Ahnung, wo man Jörgs Weine überhaupt kaufen kann) und zweitens definiert sich Zeit bei Jörg & seinen Weinen überhaupt anders.

Jörg ist ein Apologet der Langsamkeit. Die dabei gewonnene Zeit nutzt er bisweilen, um in Stein gemeißelte önologische Wahrheiten zu hinterfragen und wenn nötig zu demontieren. Das passiert auch nicht zwingend von einem Tag auf den anderen und manchmal lässt er auch 15 Jahre vergehen, um festgefahrene Dogmen nicht nur zu unterminieren sondern gleich wegzusprengen.

So geschehen eben in besagtem September. Eingeschenkt wurde eine reichlich goldene Flüssigkeit, was prinzipiell schon mal ganz spannend ist, richtig interessant wurde es allerdings als wir (drei Winzer, ein Händler & ich) die Nase reinhängten und so gewichtige Dinge wie lebendig, jung, sauber… ja schon, sauber, lebendig, saftig, frisch… hefig, Kräuter, offen… immer offener… kühl… schöne Spannung, macht ordentlich Dampf… krieg ich noch was, und was ist das… uswusw… von uns gaben. Jörg meinte kryptisch, dass es ein Wein wäre, den es eigentlich nicht geben dürfte, was unsere Aufgabe, draufzukommen, was wir da im Glas hatten, nicht zwingend erleichterte. Er lüftete letztlich selbst das Geheimnis und erklärte, dass wir es mit einem ungeschwefelten Weißburgunder aus dem Jahr 2000 zu tun hätten, der die Zeichen der Zeit so unbeschadet weggesteckt hatte wie Muhammed Ali die Schläge von George Foreman im Rumble in the Jungle (hier für alle, die mal wieder Lust darauf haben) So viel zu der Behauptung, dass ungeschwefelter Wein nicht reifen kann.

Da Experimente dann am spannendsten sind, wenn man sie vergleichen kann, öffnete er auch eine geschwefelte Version aus dem gleichen Jahr, die weniger animierend und auch nicht so offen und lebendig wirkte.

Neben einer ganzen Menge außergewöhnlicher Rotweine (davon eventuell ein andermal) gab es auch noch einen jungen Weißburgunder aus dem Jahr 2007, der sicher zu den besten Weißweinen zählt, die ich in diesem Jahr getrunken haben. Die Textur war cremig, samtig, geschmeidig und konzentriert, sodass man versucht war, den Wein einfach im Mund zu behalten, was irgendwann allerdings mühsam wurde – vor allem dann, wenn man versuchte sich darüber zu unterhalten. Andererseits vermittelte die darin eingebettete Säure auch einen ein eminenter Trinkfluss und verlangte nach mehr. Die Aromen waren nicht so wichtig und basierte vor allem auf Nüssen, reifen gelben Früchten, Honig und Kräutern. Ein toller Wein, der sicher auch gereift ein Ereignis darstellen wird.

Georg Schmelzer: Rösler Zauber des Verzichts 2012

Wahrheit: Rösler ist keine Sorte, die sich über zu viel Rampenlicht beklagen kann. Das hat seine Gründe. Auch wenn die interspezifische Kreuzung seit ihrem Entstehen im Klosterneuburger-Weinlabor (Zweigelt x Klosterneuburg 1189-9-77 (Seyve-Villard 18-402 x Blaufränkisch) offensiv propagiert wurde, gab es wenige Winzer, die sie aussetzten und noch weniger die versuchten, daraus einen ordentlichen Wein zu keltern. Georg Schmelzers Version ist definitiv und mit gehörigem Abstand die beste, die ich kenne.

Das liegt ganz wesentlich in der Tatsache begründet, dass er den Ertrag stark begrenzt und zudem nur gesundes Traubenmaterial liest. Klingt banal, ist aber so. Danach wird spontan vergoren (da dürfte er wohl auch der einzige sein) und danach geht es ins Holzfass und zwar für zwei Jahre. In dieser Zeit passiert nichts, der Wein ruht auf der Feinhefe und findet sukzessive sein Gleichgewicht. Vom Fass geht es naturgemäß weiter in die Flasche, wobei er weder schönt, filtert oder schwefelt. Folgt man dieser Rezeptur einigermaßen bekommt man zwar keine Prüfnummer (kann man auf diese Art einen sortenuntypischen Rösler produzieren) aber dafür einen exzellenten Wein, der mit den Jahren sicher nicht schlechter wird.

Dichtung: offen, animierend und eigentlich ein Gegenentwurf zu dem, was man sonst mit Rösler verbindet (nicht besonders viel, zugegebenermaßen). Nicht dass es hier an dunkler Impressionen fehlen würde – die Aromen sind schwarz (Erde, Pfeffer und dunkle Beeren) und die Farbe macht jeder Winternacht Konkurrenz. Doch fehlt dieser harte und erschlagende Ton, diese Mischung aus zuviel Gerbstoff und Alkohol. Vielmehr hat man es mit einer Version zu tun, die zwar dicht und konzentiert aber eben auch druckvoll und einladend wirkt. Und zudem dynamisch & fokussiert ist und Trinkfluss hat.

Hypothesen mögen erlaubt sein und meine ist die, dass der Verzicht auf Schwefel hier entscheidend zur Trinkbarkeit und Bekömmlichkeit des Weins beiträgt. Schwefel tendiert dazu einen Wein zusätzlich einzuschnüren, während der völlige Verzicht darauf (Voraussetzung sind naturgemäß völlig gesunde Trauben) Weine öffnet oder, wenn man so will, entfesselt.

Selbst die größten Lagenfetischisten innerhalb der österreichischen Weinszene dürften Schwierigkeiten haben die Lange Ohn zu orten. Hinter Jois gelegen, fällt sie relativ sanft in Richtung Neusiedl ab, wobei „das Lange“ im Namen in den ausgedehnten Rebzeilen seine Rechtfertigung findet, während das „Ohn“ vermutlich auf den „Atem verweist, den man braucht, um die Riede hinaufzuwandern“.

„Oben“, meint Hans Peter Harrer, „ist es karger, die Wurzeln treffen früher auf den Kalk“, und auch wenn der Höhenunterschied marginal scheint, ist es ein Tick kühler und windiger. In guten Jahren zollt HP diesen Feinheiten Tribut. Dann gibt es neben dem Blaufränkisch Lange Ohn, einem puristischen, schlanken und vielschichtigen  Wein, auch noch den Blaufränkisch vom Kalk von den obersten Reihen der Riede. Kühl, komplex, druckvoll und lebendig ist er eine dieser erstaunlichen Blaufränkisch-Interpretationen, die sich zwar nicht oft aber doch immer wieder den Leithaberg hinunter bis nach Rust ziehen.

Die Lange Ohn ist Harrers Herzenslage und schon deshalb ein Grund, der Hitze zu trotzen und mit ihm die Rebzeilen zu erkunden. Neben Blaufränkisch sind es auch noch alte Welschrieslingstöcke (zurzeit die Basis für einen saftigen und glasklaren Sommerwein, der ohne Restzuckerkonzessionen an die Terrassenweintrinker auskommt und demnächst auch noch das Material für eine maischevergorene Version bildet) und Pinot Noir (den man problemlos auch im Burgund verkaufen könnte und  der sich folglich vor allem durch eine strenge und geradlinige Kühle, kein Gramm Fett und subtile Frucht- und Terroiraromen definiert), die teils seit Jahrzehnten in der Langen Ohn wurzeln.

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HP Harrers Weingarten

Zwischen den Rebreihen dagegen spiegeln sich HPs Anschauungen wieder, die genauso dezidiert wie vernünftig wirken. Dort wachsen trotz der Trockenheit und Hitze einträchtig wilde Karotten, Malven, Käsepappel, Spitzwegerich, Löwenzahn, wilder Amaranth, Pfeilkresse (bestens für Salate geeignet) und Schafgarben nebeneinander. (Trocken-)Stress scheinen sie keinen zu verursachen, dafür brechen sie die Monokultur. Die Schafgarben verwendet der seit 2012 demeterzertifizierte Weinbauer übrigens gleich zur Herstellung von Präparaten.

Mit wenigen Ausnahmen sind die Weingärten alt. HP pachtet lieber alt und rekultiviert als neu auszusetzen, wobei ein Neuburger die Regel bricht und demnächst auch noch ein Furmint diese Ausnahme bestätigen soll; die Reben wurzeln folglich tief und kommen selbst im wüstenartigen Sommer 2015 ohne Bewässerung aus.

Würde man beispielsweise den Wurzeln seines Traminers auf den Grund gehen wollen, müsste man sich durch eine ganze Menge Kalk und  Erde graben. Der Weingarten in der Riede Froschau gehört seiner Tante, die die 90 Jahre alten Stöcke eigentlich roden wollte. Harrer verhinderte das und rettete derart genetisches Material, das um den See herum (und in der Welt) vermutlich einzigartig ist und zudem das Fundament für einen Wein ergibt, der auf den Schalen vergoren, die Möglichkeiten der Rebsorte bis ins letzte Detail auslotet. Harrer ist übrigens davon überzeugt, dass man „erst durch Maischegärungen dem ganzen Potenzial einer Rebsorte auf die Spur kommt“, weshalb es jenseits des Traminers auch noch eine maischevergorene Riesling gibt.

„Riesling? Am Neusiedlersee?“ „Sicher“, meint HP, „unten am Seefeld. 40 Jahre alte Stöcke. Auf Schotter und Lehm. Dort würde heute kein Mensch mehr Riesling aussetzen.“ Tut er auch nicht. Allerdings rekultiviert und pflegt er sie und vinifiziert daraus zwei Versionen (zum maischevergorenen auch noch einen klassischen), die zeigen, dass in akribischen Winzerhänden nichts unmöglich ist.

Während wir auf der Sauerbrunn (what a name) durch einen Blaufränkisch-Weingarten stapfen, gibt HP ein paar klimatische Einblicke in seine unmittelbare Umgebung: „Neusiedl liegt gerade noch im Einflussbereich des Leithagebirges. Der Wind vom Westen streift durch seine Weingärten und sorgt dafür, dass die Seethermik nicht überhand nimmt und die Weine geradlinig, straff und elegant bleiben.

Problematisch ist dagegen bisweilen die Trockenheit, die trotz der zunehmenden Unkalkulierbarkeit des Wetters rund um Neusiedl extrem ausfallen kann. Weshalb dann wiederum alte Weingärten mit ihren tiefen Wurzeln Sinn machen.

Nicht nur hier schließt sich der Kreis. Seine Umstellung auf biodynamische Bewirtschaftung ist ein weiterer elementarer Faktor in seiner Weingartenphilosophie, die interessanterweise nicht nur durch ethische oder qualitative Aspekte begründet wird. Harrer will verstehen, den Dingen auf den Grund gehen, „wissen warum etwas ist, wie es ist“ und das funktioniert naturgemäß besser, wenn man mit den natürlichen Voraussetzungen arbeitet.   Durch dieses Verständnis wiederum möchte er den zunehmenden Authentizitätsverlust kompensieren, den er bisweilen im Weinbau wie auch bei Handwerkern diagnostiziert.

Es wundert wenig, dass sich HPs Vorgehensweise im Keller 1:1 mit seiner Denkart im Weingarten deckt. Er setzt auf eine bewusste Mostoxidation, eine alte, manuell betriebene Vaslin-Presse, spontan startende Gärprozesse, lange Hefestandzeiten, biologischen Säureabbau (sofern er denn stattfinden will), lange Hefestandzeiten, 200, 300 und 500 Liter Holzfässer (Akazie/Eiche) viel Ruhe und wenig SO₂ – manchmal auch gar keinem. Damit das alles mit rechten Dingen über die Bühne geht, schaut ihm Che Guevara auf die Finger, dessen Portrait  über der Presse hängt und den Weinkeller überblickt – das Überbleibsel eines kubanischen Festes, erzählt HP.

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Im Keller mit dem Che

Experimentiert wird dabei fortwährend, seien es nun kurze oder längere Maischestandzeiten, Ganztraubengärung oder das gelegentliche Einstampfen mit Füßen. Die Stilistiken orientieren sich an keinen modernen Typizitäten (weshalb er auch oft keine Prüfnummer bekommt) und machen keine Konzessionen: warum auch. HP Harrers Weine beinhalten alles, was man sich als Weintrinker wünschen kann und repräsentieren dabei doch ihre ganz eigenen Charakteristika: der Pinot Rosé beispielsweise ist saftig, lebendig und filigran, hat feine Beerenaromen und ordentlich Säure, der Chardonnay Weisse Lagen ist stringent, lang, offen und vital, wobei sich HP noch mehr Geradlinigkeit wünscht, der Traminer dagegen ist  ein Ausbund an Rosen und Veilchen, denen allerdings ordentlich Gerbstoff eine Struktur verpasst, die mehr von Wladimir Klitschko als von Helmut Kohl hat und die man der Rebsorte immer wünschen würde. Gemein ist ihnen lediglich ein stets moderater Alkohol (zwischen 12-13%).

Zwei Weine runden das beeindruckende Sortiment ab: zum einen der Kekfrankos (ein ungeschwefelter Blaufränkisch, der sich des ungarischen Synonyms bedient, da er prüfnummernfrei den geläufigen Namen nicht am Etikett tragen darf), offen, würzig, lebendig und so animierend, dass man gleich die ganze Flasche runterkippen möchte und der Leskorner, ein Tribut an die Tradition – und doch völlig neu interpretiert. „Früher“, erklärt HP, „gingen die Industriearbeiter nach der Lese durch die Weingärten und pickten die übriggebliebenen Trauben von den Reben, um daraus einen Haustrunk zu machen.“ Heute geht HP selbst ein paar Wochen nach der Lese durch die Rebzeilen und sammelt die Beeren ein – gesunde wie auch mit Botrytis befallene. Die werden spontan und so weit wie möglich durchgegoren, wobei der extreme Zuckergehalt auch zu einer extreme Alkoholgradation (16,5% – unerreicht mit wilden Hefen in Ö) führt. Das Resultat ist ein Wein, der einem trockenen Sherry nicht unähnlich (ein bisschen mehr Frucht und Süße) sowohl als Aperitif herhält, wie auch alle möglichen Schweinereien mit Innereien radikal aufwertet. Doch das ist eine andere Geschichte.